8. Transferwerkstatt

Wissens- und Technologietransfer der außeruniversitären Forschungseinrichtungen

„Innovationen aus der Wissenschaft –
Wer macht den ersten Schritt?“


am Donnerstag, 15. und Freitag, 16. November 2018


Wir freuen uns besonders, dass die diesjährige 8. Transferwerkstatt, die eine Gesamtschau der bisherigen erfolgreichen Fördermaßnahme des BMBF ist, durch Frau Ministerin Anja Karliczek eröffnet wird. Das BMBF unterstützt im Rahmen der „Innovationsorientierung der Forschung“ den Aufbau und Betrieb von Transferstrukturen und ‐leistungen und fördert die Erforschung und prototypischen Erprobung von neuen Methoden und Instrumenten für den Wissens‐ und Technologietransfer. Ziel ist es, die Verwertung, d.h. die Überleitung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in Innovationen, in den außeruniversitären Forschungseinrichtungen stärker auszubauen. Im Sinne einer Kulturveränderung soll die Verwertung zum integralen Bestandteil des wissenschaftlichen Arbeitens werden.

Im Rahmen der 8. Transferwerkstatt soll mit einer Vielzahl von Akteuren und Interessierten über gegenseitige Anforderungen der Wissenschaft und der Wirtschaft zur Beförderung der Verwertung und des Transfer gesprochen werden. Das BMBF unterstützt durch seine Fördermaßnahmen die außeruniversitären Forschungseinrichtungen in ihrem Bestreben zur Professionalisierung der Verwertung und des Transfers von Forschungsergebnissen in alle Bereiche der Gesellschaft.  Der Wissens- und Technologietransfer und die Verwertung von mit Steuermitteln finanzierter Forschung nehmen einen immer höheren Stellenwert im Innovationsgeschehen ein. Somit leistet die Veranstaltung einen öffentlichen Beitrag zur Zukunftssicherung des Standortes Deutschland, zur Sicherung von Arbeitsplätzen und Wohlstand.

Wissenschaftler, Transferverantwortliche und ihre Kooperationspartner in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik arbeiten in Netzwerken zusammen, um den Prozess der Nutzung geeigneter  Methoden und Instrumente aktiv auch über die Grenzen ihrer eigenen Organisationen zu gestalten und eine Kultur der Verwertung zu etablieren. Der Titel „Innovationen aus der Wissenschaft – Wer macht den ersten Schritt?“ [Tagesordnung 15. und 16. November 2018] adressiert hierbei alle Phasen der Forschung und der Ergebnisnutzung. Dabei werden die Erfahrungen der Wissens- und Technologietransferbeauftragten der außeruniversitären Forschungseinrichtungen aber auch die Erfahrungen aus der Wirtschaft vorgestellt, verglichen und diskutiert.

Mit der 8. Transferwerkstatt wird das Ziel, den begonnenen Brückenbau zwischen Wissenschaft und Wirtschaft weiter zügig auszubauen, unterstützt. Mit Einzelbeispielen, der Vorstellung einer Wirkanalyse bisheriger Förderung und der Diskussion gegenseitiger Bedarfe der Wissenschaft und der Wirtschaft wird ein Überblick gegeben und eine strategische Diskussion eines zukunftsorientierten Wissens- und Technologietransfers angestoßen. Abgeschlossen wird die Veranstaltung auch dieses Jahr wieder mit einer Podiumsdiskussion, an der hochrangige Vertreter der außeruniversitären Forschungseinrichtungen (Prof. Dr. Kleiner, Präsident der WGL; Prof. Dr. Rosenfeld, Vorstand für Technologiemarketing und Geschäftsmodelle der FhG; Prof. Dr. Stratmann, Präsident der MPG; Prof. Dr. Wiestler, Präsident der HGF) und Wirtschaftsvertretern (Frau Sophia Hatzelmann, Geschäftsführerin der ahc GmbH und Vorsitzende der MINT Kommission des Verbandes deutscher Unternehmerinnen; Frau Anke Kleinschmit, Daimler AG, Director Technologiefabrik Powertrain; Rainer Hüttenberger STO SE & Co. KGaA) unter der Moderation von Prof. Dr.-Ing. Gerhard Fettweis, Vodafone Stiftungslehrstuhl für mobile Nachrichtensysteme teilnehmen.

In Ergänzung zu der Tagung „Innovationen aus der Wissenschaft – Wer macht den ersten Schritt?“ 
(am Donnerstag, 15. und Freitag, 16. November 2018) findet zusätzlich im Rahmen der 8. Transferwerkstatt bereits am Mittwoch, 14. November ein „Informations- und Erfahrungsaustausch zur Förderung“  [Tagesordnung 14. November 2018] als geschlossene Veranstaltung für den Wissens- und Technologietransfer der außeruniversitären Forschungseinrichtungen (alle Zuwendungsempfänger) statt.