Innovationsorientierung der Forschung

Wissen und Technologie frühzeitig in die Praxis bringen: Das ist das Ziel der Förderlinie „Innovationsorientierung der Forschung“ des BMFTR. 

Die Übertragung von Ergebnissen deutscher Spitzenforschung in Märkte und Produkte sichert wesentlich die Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft, die Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen und so den Erhalt des Wohlstands in Deutschland. Dies geschieht allerdings nicht automatisch. Die Verwertung von Forschungsergebnissen wird oft erst in Betracht gezogen, wenn die Ergebnisse bereits vorliegen.

Wissenstransfer schon im Forschungslabor

Besser kann dieser Weg gestaltet werden, wenn eine Kultur des Wissens- und Technologietransfers bereits in den Forschungslaboren existiert. So wird Forschung transparent und von der Gesellschaft akzeptiert. Die Förderlinie „Innovationsorientierung der Forschung“ unterstützt darum die außeruniversitären Forschungseinrichtungen dabei, neue Instrumente und Methoden des Wissens- und Technologietransfers zu entwickeln. Sie richtet sich an die vier großen außeruniversitären Forschungseinrichtungen: Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft.

Wo setzt die Förderung an?

Die Förderlinie „Innovationsorientierung der Forschung“ verfolgt die Philosophie, dass jede mit öffentlichen Mitteln finanzierte Forschung auch einen Rückfluss von Ergebnissen in die Gesellschaft, also Transfer, beinhaltet, ohne dass dadurch die Freiheit der Wissenschaft eingeschränkt ist. Es werden Methoden und Werkzeuge des Wissens- und Technologietransfers entwickelt, die einerseits auf individuelle Bedarfe ausgerichtet sind, aber andererseits eine Möglichkeit der Übertragbarkeit beinhalten. Gleichzeitig erfolgt eine systematische Einordnung des Transfers in die Strategien der Forschungseinrichtungen. 

Für die Förderlinie „Innovationsorientierung der Forschung“ sind keine Neubewilligungen mehr vorgesehen. Die „Transferwerkstatt“ als ein gut etabliertes Austauschformat in der Transfercommunity – auch über die außeruniversitären Forschungseinrichtungen hinaus – soll auch in 2026 fortgeführt und weiterentwickelt werden. Sobald es hierzu Neuigkeiten gibt, finden Sie diese hier.

Außerdem sind Sie herzlichen eingeladen, den „Transferbaukasten“ als Transferinstrument für Ihre Transfer-Aktivitäten, -instrumente und -methoden zu nutzen. Einreichungen von Best-Practice-Beispielen sind jederzeit willkommen!