Transferwerkstatt 2025 - Nachbericht
Die Transferwerkstatt feierte 2025 ihr 15. Jubiläum als seit Jahren gelungenes und fest etabliertes Veranstaltungsformat der Förderlinie „Innovationsorientierung der Forschung“ (kurz: Innofo). Die Veranstaltung adressierte – wie üblich - über den Kreis der geförderten außeruniversitären außeruniversitären Forschungseinrichtungen hinaus die gesamte Community des Wissens- und Technologietransfers (WTT) und lud unter dem Jubiläumsmotto “Vom Wissen zum Wirken: Erfolgsgeschichten des Wissenstransfers” erneut zum Austausch bzgl. aktueller Bedarfe, Erkenntnisse und Trends im WTT ein. Mehr als 100 Teilnehmende aus der Community sind dieser Einladung nach Bonn gefolgt und haben am 27. und 28. November 2025 an der Veranstaltung in den Räumlichkeiten des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) teilgenommen.
Nach der Veranstaltungseröffnung durch Herrn MinDirig. Dr. Stefan Stupp (Leiter der Unterabteilung Wissenschaft (W2), BMFTR), gab Herr Prof. Dr. Torben Schubert (Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung) in seiner Keynote einen Eindruck davon, wie mithilfe KI-gestützter Auswertung von Universitätswebseiten ein Eindruck über deren Transferaktivitäten gewonnen werden kann. In einer Podiumsdiskussion tauschten sich die Mitglieder der vier AUFE-Geschäftsstellen, Frau Christine Wennrich (für die Leibniz-Gesellschaft), Herr Bram Wijlands (für die Max-Planck-Gesellschaft), Herr Florian Ascherl (für die Fraunhofer Gesellschaft) und Herr Dr. Andreas Bergner (für die Helmholtz-Gemeinschaft) dazu aus, was die Innofo-Förderung in den vergangenen Jahren bewirkt hat. Es folgten Inputs durch Vertreterinnen und Vertretern von Innofo-Projekten zu Beispielen aus dem Transferbaukasten und zu aktuellen Erkenntnissen aus geförderten Projekten. Passend zum Jubiläum wurde ein bunter Blumenstrauß an Best-Practices aus der Innofo-Förderung der vergangenen Jahre gepitcht. Mit einem Online Voting für die Veranstaltungsreihe „Einblicke in Innofo“ wurde der erste Veranstaltungstag beendet.
Der zweite Veranstaltungstag begann mit der Präsentation der Zwischenergebnisse aus der Wirkanalyse des Projektträgers und stand anschließend – wie schon im Vorjahr - ganz im Zeichen des interaktiven Austauschs. In insgesamt fünf Sessions des sogenannten „Innofo-Camps“ wurde sich u. a. zu den Themen Transferkultur, Bildung und Wissenstransfer und KI im Transfer ausgetauscht. Andere Gruppen diskutierten, wie zeitgemäß der klassische Transferweg der Erfindungsmeldung noch sei oder beschäftigten sich mit dem Innovationreadiness Level als Messgröße für Innovationen. Nach einer kurzen Vorstellung der Sessionergebnisse schloss Frau RDin Dr. Anna Seulen-Hagmaier (Referat W-G im BMFTR) die Veranstaltung und verwies dabei auch auf die Weiterentwicklung und Fortführung der Transferwerkstatt.
Bildergalerie
Keynote
Erfolgsbeispiele aus dem Transferbaukasten
Quickcheck (Dr. Thies Johannsen, Technische Universität Berlin)
Coffee Talks (Martin Kohler, Helmholtz-Zentrum Hereon)
TRANS4-Modell (Elke Sieber, swsp transform)
Aktuelles aus der Innofo-Förderung
Innofo und dann?!
Transferpotenzial Forschungsinfrastruktur (Uwe Pöpping, Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf)
Innofo-Wirkanalyse
Ergebnisse (Miriam Küpper und Andreas Braun, Projektträger Jülich)